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Einladung zum Kreisjugendplenum am 15.12.2018 in Zwickau

Liebe/r MitstreiterIn,
Liebe/r SympathisantIn,

hiermit laden wir dich recht herzlich zum nächsten Kreisjugendplenum der linksjugend [´solid] Kreis Zwickau am 15.12.2018 ab 13:30 in unserer Kreisgeschäftsstelle, Äußere Plauensche Straße 20 in Zwickau ein.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Rückblick 
    1. Kreisparteitag / Kreiswahlversammlung 
    2. Sonstiges
  3. Ausblick
    1. Aktivitäten zu den Tagen der Demokratie 2019
    2. Rainbowflash 2019 in Zwickau
    3. Stand zum CSD 2019 in Zwickau
    4. sonstige Veranstaltungen 
  4. Anträge
    1. Antrag zur Neufassung der Satzung der Linksjugend [´solid] Kreis Zwickau (siehe Anlage)
    2. Sonstiges 
  5. Sonstiges

Im Anschluss (ca. 16:30) möchten wir euch auf unsere Jahresabschlussprogramm einladen. 

  • Dazu werden wir gemeinsam an einer Alternativen Stadtrundfahrt durch Zwickau teilnehmen. Gemeinsam mit dem „Roten Baum e.V.“ begehen wir ihren 15. Geburtstag und suchen die Orte ihrer Geschichte auf. 
  • Danach (ca. 19:00) wollen wir mit euch über unser Programm zur Kreistagswahl/Kommunalwahl  diskutieren. Dazu bitten wir euch eure Ideen einzubringen, wie wir als Linksjugend unsere Kommunen und unseren Kreisverband gestalten möchten. Was ist euch wichtig? Hier bekommt ihr die Chance euch einzubringen und so den ländlichen Raum, eure Region und eure Stadt zu stärken. 
  • Am Abend folgt dann eine Party im Vendetta Rosso mit Livemusik von Hip-Hop über Elektro bis hin zu Punk. 

Da ein erfolgreicher und gelungener Tag immer von der damit verbundenen Planung abhängig ist, möchten wir euch bitten uns eine kurze Info zukommen zu lassen, an welchen Punkten ihr teilnehmt (chris.pruegner@dielinke-sachsen.de). 

Wir freuen uns, euch beim Kreisjugendplenum und unserem Jahresabschlussprogramm der Linksjugend [´solid] Kreis Zwickau begrüßen zu dürfen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit und Frohes Schaffen.
Deine Linksjugend [´solid] Kreis Zwickau

Hier geht es zur Anlage

Das Urteil darf kein Schlussstrich sein!

Nach fünf Jahren steht das Urteil nun fest. Beate Zschäpe wurde im NSU-Prozess schuldig gesprochen. Lebenslange Haft und mit einer besonderen Schwere der Schuld. Im ersten Moment könnte man meinen, dass nun dieses Kapitel vorüber ist.

Wir sind der Meinung, dass dies gerade erst der Anfang ist. Rechte Strukturen etablieren sich im ländlichen Raum. Die Übergriffe auf alternative Jugendliche, Personen mit Migrationshintergrund, aber auch Homo- und Transsexuelle nehmen zu. Aufkleber von Rechten Organisationen, sowie rechte Schmierereien gehören immer noch zum Stadtbild. Rechte werde immer offensiver und gerade die Politik und viele Parteien sehen sich demgegenüber machtlos. Anschläge auf Abgeordnetenbüros häufen sich. Das sich rechte etablieren wollen, steht dabei nicht erst seit heute fest. Daher fordern wir eine weitreichende Aufklärung zur Stellung des Verfassungsschutzes im NSU-Fall und weitere Förderungsprojekte gegen den Rechtsruck.

Außer acht sollte auch nicht gelassen werden, dass nach wie vor 9 weitere Verfahren mit Bezug zum NSU-Komplex laufen und zahlreiche Helfer* und Unterstützer* unbehelligt durch die Welt laufen. Gerade wegen dem milden Urteil für Andre Eminger aus Zwickau (2,5Jahre – im Vergleich dazu: Für einen Flaschenwurf beim G20 gibt’s schonmal 3,5 Jahre), welcher den NSU eng unterstützte kann das abgeschlossene Verfahren kein Schlussstrich sein. Vielmehr sollte es als Aufruf in die Zivilgesellschaft dienen, jederzeit gegen Nazis aktiv zu werden – sei es verbal am Stammtisch oder anderswo. Für mehr Infos hier klicken.

Heiraten spart Geld – ist dies nicht längst überholt?

Noch immer ist es Gang und gebe, dass man sich durch das Heiraten Steuern ersparen kann. Die Ehe wird stetig und konsequent verteidigt ohne dieses Konzept jemals zu hinterfragen. Es ist eine Ungerechtigkeit die Steuererleichterung mit einer besonderen Verantwortung zu begründen, denn Alleinerziehende und Paare die nicht den Bund der Ehe eingehen wollen besitzen die selbe, wenn nicht gar eine größere Verantwortung. Gerade weil hier höhere Einkommen, welche meist von den Männern erbracht werden, geringer besteuert werden, stärkt man die veraltete Rollen einer Ehe. Auch macht sich der geringverdiener stets abhängig vom Partner. Eine Steuerungerechtigkeit welche die Linksjugend [´solid] Zwickau steht’s hinterfragt, ob diese in der heutigen Zeit noch geeignet ist. Heiraten sollte keine Form eines Zwanges zum Steuern sparen sein!

Rainbowflash in Zwickau 2018

Noch immer ist es Alltag in der Welt, aber auch hier in Deutschland, dass Menschen aufgrund ihrer Liebe zu einer gleichgeschlechtlichen Person oder Menschen welche sich nicht in einer Geschlechterrolle zuordnen möchten ausgegrenzt werden. Immer wieder werden Queere Menschen Zielscheibe von Gewalt und Mobbing. Gerade Jugendliche werde in der schwersten Phase ihres Lebens, dem Outing, in der Schule gemobbt. Dabei sind zwischen 5-10% der Schülerinnen und Schüler homosexuell. Hinzu kommt ein ungewisser Anteil von Bisexuellen Schülern. Bei einer Studie in Nordrhein-Westfalen wurde ermittelt das gut 70% ihr Coming-Out im Alter von 15 bis 21 haben. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2002 ergab, dass rund 71 % der Jungen und 51% der Mädchen eine negative Haltung gegenüber Homosexuellen besitzen. Dies ändert sich kaum mit dem erwachsen werden. Eine Umfrage der Antidiskriminirungsstelle des Bundes aus dem Jahr 2008 ergab folgende Standpunkte:
61% der Befragten bejahten folgende Aussage: „Mit dem Thema Homosexualität möchte ich möglichst wenig in Berührung kommen“
46% der Befragten gaben an: „Wenn zwei Homosexuelle sich in aller Öffentlichkeit küssen, fühle ich mich provoziert“
Gerade diese Ergebnisse sind besorgniserregend! Wir müssen dafür sorgen das Schüler bereits in der Schule fachgerecht aufgeklärt werden. Daher streiten wir als Linksjugend [´solid] Zwickau jederzeit für eine aufgeklärte, offene und antidiskriminierende Gesellschaft.

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme! Ihr habt gezeigt das auch Zwickau bunt ist!

Wenige Tage bis zum Rainbowflash 2018 in Zwickau

In wenigen Tagen ist es so weit. Am Donnerstag versammeln wir uns von 17 bis 20 Uhr in Zwickau (Innere Plauensche Straße Ecke Dr.-Friedrich-Ring) um den IDAHOT/IDAHIT (also dem Internationalen Tag gegen homophobie, transphobie und biphobie) zu gedenken. Nun nimmt auch Zwickau das zweite mal am 7. sachsenweiten Rainbowflash, mit Unterstützung des LSVD (Dem Lesben und Schwulenverband Deutschlands), der Linksjugend [´solid] Zwickau und der Partei DIE LINKE Kreisverband Zwickau teil.

Von Novosibirsk bis New York, von Paris bis Wladiwostok, von Peking bis Kapstadt und eben auch in ganzen Sachsen wollen wir gemeinsam am IDAHOT/IDAHIT für gleiche Rechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt streiten und jeder Ideologie der Ungleichwertigkeit entgegentreten. Selbstbestimmt, offen und diskriminierungsfrei – eine demokratische Gesellschaft muss es allen Menschen ermöglichen, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können.

Wir widersprechen laut den Tätern von Orlando, von Tschetschenien und all den anderen Orten, an denen Lesben, Schwule, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) wegen ihrer Art zu lieben, zu leben oder wegen ihrer GeschIechtsidentität Diskriminierung, Gewalt und Tod erfahren müssen. LSBTI* Rechte sind Menschenrechte!

Deshalb möchten wir sie alle bitten an unserem Flashmob um 19 Uhr teilzunehmen, denn genau zu dieser Zeit lassen wir gemeinsam viele bunte Luftballons steigen – sachsenweit, weltweit. Lasst uns streiten für eine Welt in der wir solidarischer und miteinander leben.

Also lasst euch blicken. Wir sorgen für Zuckerwatte, Popcorn und Infos.

Vom schweren Anfang in Zwickau – Teil 1

Wir möchten uns für die Zusendungen von alten Büchern der DDR bedanken. Nachdem wir uns die Bücher angesehen haben werden wird dazu zu jedem Buch einen kleinen Ausschnitt veröffentlichen.


Vom schweren Anfang in Zwickau 1945/1946

„Das Ringen der Genossen in der Stadt und im Kreis Zwickau um die Vereinigung von KPD und SPD zur Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands“

„Die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands ging aus dem mehr als hundertjährigen Kampf der revolutionären deutschen Arbeiterbewegung gegen feudale Reaktion und kapitalistischen Ausbeutung, gegen Imperialismus und Militarismus, Faschismus und imperialistischen Krieg hervor. Sie verkörpert die revolutionären Traditionen des Bundes der Kommunisten und der revolutionären deutschen Sozialdemokratie. Sie setzt das Werk der Kommunistischen Partei Deutschlands fort und erfüllt das Vermächtnis der antifaschistischen Widerstandskämpfer. Sie ist die Erbin alles Progressiven in der Geschichte des deutschen Volkes.“

Aus dem Programm der Sozialsozialistischen Einheitspartei Deutschlands


Vorwort

„Anschaulich schildert der Autor, wie bereits unmittelbar nach der Einnahme Zwickaus durch amerikanische Truppen die Kommunisten und klassenbewusste Sozialisten – damals noch großenteils unter illegalen Bedingungen arbeitend – sich zu festerAktionseinheit zusammenschlossen haben und in engem Zusammenwirken mit anderen Antifaschisten die Lösung der dringlichsten Lebensfragen in Angriff nahmen. Jedoch erst ab Anfang Juli 1945, nach der Besetzung der Stadt und des gesamten Kreis Zwickau durch die Rote Armee, könnten sich die antifaschistisch-demokratischen Kräfte dank des Befehls 2 der SMAD auch in Zwickau frei entfalten. …

Die Zeit des komplizierten Neubeginnens vor allem auch jenen Bürgern unserer Stadt und des Kreises Zwickau, die sie nicht oder zumindest nicht bewusst miterlebten, lebendig werden zu lassen und dabei zugleich den unermüdlichen, aufopferungsvollen Einsatz der Aktivisten der ersten Stunde zu würdigen, ist ein Anliegen dieser Broschüre. Sie soll beitragen, auch aus unserer örtlichen Geschichte Kraft zu schöpfen, die der X. Parteitag der SED abstecken wird, um die entwickelte sozialistische Gesellschaft weiter zu gestalten und so grundlegendeVorraussetzungen für den allmählichen Übergang zum Kommunismus zu schaffen. Und dafür, liebe Bürger der Stadt und des Kreises Zwickau, wünsche ich uns allen viel Erfolg.“


1. Das Ende der faschistischen Herrschaft in Zwickau

„Im Frühjahr 1945 schlug der vom deutschen Imperialismus entfesselte zweite Weltkrieg auf deutschen Boden zurück. In einer gewaltigen strategischen Offensive von der Ostsee bis zu den Karpaten überschritten vom 20. Januar 1945 bis 25. Januar 1945 die in Richtung Breslau – Dresden vorgehenden Truppen der 1. Ukrainischen Front die Grenzen Hitlerdeutschlands. Bis März erreichte die Rote Armee die Oder-Neiße-Linie. Im April 1945 begann sie mit der Berliner Angriffsoperation den entscheidenden Schlag zur Vernichtung der faschistischen Streitkräfte in Deutschland.

Während die Faschisten im Osten Deutschlands mit allen verfügbaren Kräften den Widerstand fortzusetzen, ließen sie, auf Separatabkommen mit den Westmächten hoffend, in ihrer Aktivität an der Westfront merklich nach, die dann im April 1945 faktisch zusammenbrach. Den entscheidenden Anteil am Sieg über den Hitlerfaschismus hatte die Sowjetunion. An ihrer Seite kämpfen die anderen Staaten der Antihitlerkoalition und die antifaschistische Befreiungsbewegung vieler Völker. Unter beispiellosen Opfern zerschlug die Sowjetunion die Armeen der faschistischen Mächte. 20 Millionen Sowjetbürger gaben dafür ihr Leben.

Der Sieg der Sowjetunion über Faschismus verändert das internationale Kräfteverhältnis grundlegend zugunsten des Sozialismus und sicherte, dass die mit der Großen Sozialistischen Oktoberrevolution eingeleitete Wende in der Menschheitsgeschichte weitergeführt werden konnte.

Das Ende der braunen Machthaber im Gebiet um Zwickau zeichnet sich schon am 13. April 1945 ab; Soldaten der faschistischen Wehrmacht hatten in der Umgebung Zwickaus mit Schanzarbeiten begonnen. Am selben Tag waren Panzertruppen der 4. Division der 3. amerikanischen Armee auf der Autobahn Eisenach-Dresden bis in den Raum Chemnitz (Karl-Marx-Stadt) vorgestoßen. Dabei streiften sie auch die nur etwa sechs Kilometer vom Kreisgebiet Zwickau entfernt liegende Stadt Glauchau, die sie am 14. April nach kurzem Kampf besetzten.

Am gleichen Tag hatten die Faschisten den Volkssturm aufgerufen. Alte Männer und Jugendliche sollten den gut bewaffneten amerikanischen Verbänden entgegentreten. Am 16. April befahlen fanatische Nazis, Zwickau bis zum letzten Mann zu verteidigen. Die Mulde wurde zur Hauptkampflinie erklärt, und im Stadtteil Oberhohndorf gingen schwere und leichte Flak in Stellung.

Am 17. April 1945 ruhte in fast allen Zwickauer die Arbeit. Auch die Seilscheiben auf den Fördertürmen der Steinkohlenschächten standen still.

´17. April 1945. Amerikanische Bomber über Zwickau. Auf der Turmspitze des Domes wird die weiße Fahne gehisst. Amerikanische Truppen besetzen die Stadt.´

In den frühen Nachmittagsstunden stießen Truppen der amerikanischen 4. Panzerarmee von Norden her auf Zwickau vor und nahmen die Gemeinden Mosel, Oberrothenbach und Crossen ein.

Sie fanden nur geringen Widerstand, denn alle Wehrmachtsverbände östlich der Mulde hatten vorher Befehl zum Rückzug in den Raum Hartenstein erhalten. Trotzdem kam es in Crossen noch zu bewaffneten Auseinandersetzungen .

Etwa zur gleichen Zeit hatten Einheiten der amerikanischen 89. Infanteriedevision, unterstützt durch Artellerie und Tiefflieger, von Westen und Südwesten her das Kriegsgebiet erreicht. In Zwickau gab es nur in der Nähe des Heinrich-Braun-Krankenhauses vereinzelten, unbedeutenden Feuerwechsel.

Bis zum 19. April nahmen die amerikanischen Truppen den Kreis Zwickau von Norden und Westen her bis ungefähr auf die Linie Niedercrinitz, Gunersdorf, Wiesen, Wiesenburg, Wildenfels ein. Die südlich davon liegenden Städte Kirchberg und Hartenstein sowie die Gemeinden Weißenbach, Bärenwalde, Hartmannsdorf bei Kirchberg, Giegengrün u. a. wurden erst später oder zeitweilig überhaupt nicht von alliierten Truppen besetzt. Eine Reihe dieser Orte gehörte dadurch einige Wochen zum sogenannten Besatzungszonen Gebiet im Westerzgebirge.

Die letzten faschistischen Verbände leisteten noch bis zum 6./7. Mai sinnlosen Widerstand, u. a. in der Gemeinde Bärenwalde.

Am 8. Mai 1945 unterzeichneten die Bevollmächtigten des Oberkommandos der Wehrmacht im Stab der Roten Armee in Berlin-Karlshorst die bedingungslose Kapitulation der Hitlerwehrmacht. Das Ende des „Tausendjährigen Reiches“ war besiegelt. Deutschland stand an einem historischen Wendepunkt.“

Dieses verlängerte Wochenende schon was vor?

Wir schärfen den Blick über den Tellerrand und wagen nen Blick in die Zukunft :

Samstag – StrasZenkonzert für Alle! #2 mit tollen Bands , für Lau und mit Vortrag über den 3.Weg

Montag – Höcke und co. kommen nach Zwickau – haben wir was dagegen und legen euch zwei Protest-VA’s ans Herz : Bürgerpicknick für die offene Gesellschaft und Ab durch die Höcke

Und nen Tag druaf zum ArbeiterInnenkampftag in Chemnitz zahlreiche Demos und VA’s gegen den 3. Weg …sollte für jeden was dabei sein check : erstermaichemnitz.noblogs.org

Girls Day

Warum es so wichtig ist, beim Girls Day mitzumachen bzw. ihn zu fördern?Leider haben wir auch noch im Jahr 2018 viele Berufe beziehungsweise sogar ganze Berufsfelder die von einem Geschlecht dominiert werden und damit auch immer wieder für Stereotype herhalten müssen.Viele Pflege und Care-Berufe werden von Frauen übernommen, weil Männer nicht emphatisch und fürsorglich sind. Ein Großteil der Technik- und IT-Berufe wird von Männern belegt, weil Frauen kein technisches Verständnis haben und nicht mit Werkzeug umgehen können. So übertrieben es klingt, so sehr wird sich immer wieder dieser Klischees bedient. Oft wird Mädchen und Jungen schon im Kindes- und Schulalter beigebracht, dass man nur dazugehört, wenn man sich verhält wie für sein Geschlecht vorgesehen. Der Girls- und der Boys Day sind dazu da, um dieses starre Bild zu durchbrechen. Auch wenn man oft hört, dass wir doch in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben, und jeder unabhängig vom Geschlecht seinen Wunsch-Beruf erlernen kann, ist es für viele dennoch schwer, den Zugang zu männer- bzw. frauendominierten Berufen zu finden. Die beiden Aktionstage sollen das vereinfachen. SchülerInnen können sich einfach anmelden und einen Tag in einen Beruf schnuppern, der sie interessiert. Unter www.girls-day.de bekommt man alle Infos zur Teilnahme und erfährt auch was man sonst alles beachten sollte.

Denn wir sind der Meinung, dass jeder Mensch seine Interessen frei und ohne Vorbehalte entfalten sollte, egal welchem Geschlecht angehörig. Deswegen laden wir als Die Linke Kreis Zwickau am 26. April 2018 gleich an zwei Stellen ein.

Hohenstein-Ernsthal

Zwickau


Vorstandswahlen 2018

Die Linksjugend [’solid]– Kreis Zwickau hat am 06. Januar 2018 in Glauchau tornusmäßig einen neuen Vorstand gewählt. Nicht mehr angetreten sind aus beruflichen Gründen Tina Jentzsch und Aron Leiding. Dem Vorstand neu angehören Etienne Hertzsch aus Meerane und Franz Bergmann aus Zwickau. Im Amt bestätigt wurden Marlies Schneider als Schatzmeisterin, Michael Berger als Jugendpolitischer Sprecher im Landkreis. Selbiger erhielt auch nochmals das Vertrauen, um am 13. Januar 2018 für dieses Amt bei den Kreisvorstandswahlen der Partei DIE LiNKE. anzutreten. Mit Alexander Weiß (Hohenstein-Ernstthal), Chris Prügner (Limbach Oberfrohna) und Anna Gina Hahn (Meerane) gehören dem Vorstand weitere erfahrene Mitglieder an. Alexander Weiß ist noch dazu Mitglied im sächsischen Landesvorstand der Partei DIE LiNKE. Vakant bleibt ein Platz auf der Frauenliste, welcher zeitnah besetzt werden soll. Damit startet die Linksjugend [’solid] Kreis Zwickau ins 4. Jahr ihres Bestehens. Nachdem im vergangenem Jahr die Unterstützung im Budnestagswahlkampf im Vordergrund stand, möchte man 2018 mit vielfältigen politischen Veranstaltungen in die Gesellschaft hinein wirken.

Rainbowflash Zwickau 2017

Anlässlich des IDAHOT/IDAHIT fand am 17. Mai 2017 um 17:00 in Zwickau zum ersten mal ein Rainbowflash statt. Dabei geht es um Akzeptanz. Akzeptanz anderer Lebensweisen, denn jeder hat das Recht sein Leben so zu gestalten wie man es möchte. Keiner soll aufgrund seiner Religion, sexuellen Orientierung, Hautfarbe oder Herkunft diskriminiert werden. Für dieses Ziel demonstrierten wir gemeinsam mit vielen Passanten am IDAHOT/IDAHIT für gleiche Rechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt  und treten jeder Ideologie der Ungleichwertigkeit entgegen. Selbstbestimmt, offen und diskriminierungsfrei – eine demokratische Gesellschaft muss es allen Menschen ermöglichen, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können.

Wir möchten den LSVD, sowie alle Organisationen für ihre Teilnahme danken. Selbstverständlich wird sich ein Rainbowflash im kommenden Jahr wiederholen.