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Pressemitteilung CSD Zwickau

Gemeinsamkeiten statt Spaltung! Wir als linksjugend [’solid] Kreis Zwickau sind bestürzt über den Ausschluss von Parteien beim CSD (Christopher-Street-Day) in Zwickau.

Die linksjugend [ ́solid] Kreis Zwickau ist seit zwei Jahren gemeinsam mit dem LSVD, dem Lesben- und Schwulenverband Deutschland, der Veranstalter des jährlich stattfindenden Rainbowflash. Dies ist eine Internationale Veranstaltung gegen Homophobie und Transphobie. Wir waren und sind stets darum bemüht ein breites Bündnis von Parteien und Organisationen zum mitmachen anzuregen, doch leider war dies in den letzten Jahren vergebens. Dies hat uns trotzdem nicht abgehalten diesen wichtigen Gedenktag stattfinden zu lassen.

Nun wurde bekannt, dass sich für dieses Jahr eine Gruppe für die Planung eines CSDs in Zwickau gebildet hat. Dies unterstützen wir sehr, da wir bereits lange mit der Idee eines CSDs in Zwickau spielen. Diese Gruppe will allerdings alle Parteien ausschließen. Das sehen wir sehr kritisch. Die Arbeit aller Politiker*innen in den Parlamenten, welche sich für LGBTTIQ*-Rechte (Lesbian, Gay, Bisexual, Transsexuell, Transgender, Intersexuell und Queer) einsetzten, wird dadurch diskreditiert. Zudem finden wir es schade, dass keine gemeinsame Zusammenarbeit angestrebt wird und wir als linksjugend nicht einbezogen wurden.

Das Ziel eines CSDs ist Mitstreiter zu finden, zu zeigen, dass man nicht allein ist, Solidarität zu beweisen, den Kampf gegen Homophobie, Transphobie und sonstige gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit anzutreten und seine Stadt bunter und toleranter zu gestalten. Genau diese Ziele sehen wir durch den Ausschluss von Parteien nicht gegeben. Wir möchten daher erneut an eine solidarische und gleichberechtigte Zusammenarbeit appellieren, wir brauchen in Zeiten einer gesellschaftlichen Spaltung einen starken und solidarischen Zusammenhalt.

linksjugend [ ́solid] Kreis Zwickau

pressemitteilung-csd-zwickau-1.pdf

DIE LINKE auf dem Vormarsch

11.08.2017
Pressemitteilung der linksjugend [’solid] Zwickau, Die Linke Rochlitz-Geringswalde und Die Linke Limbach-Oberfrohna

Die Linke im WK 163 und 164 auf dem Vormarsch
CDU bangt um Direktmandate!

Die Kosten und Mühen, die die CDU in den letzten Tagen investiert, zeigen die Angst vor Verlusten der Direktmandate in den Wahlkreisen 163, 164. Mit MdB Jörn Wunderlich und MdL Klaus Tischendorf hat die Linke zwei starke Bewerber ins Rennen geschickt, die gute Chancen auf die Direktmandate haben.

Michael Berger, Jugendpolitischer Sprecher der Linksjugend Zwickau erklärt: „Wir haben uns die Erringung der Erstmandate als Ziel gesetzt und sind guten Mutes diese auch zu erhalten.“ „Anders lässt sich der Aufwand, den die CDU betreibt, nicht erklären“, ergänzte Robert Sobolewski Vorsitzender Die Linke Rochlitz-Geringswalde.

Fast alle Politgrößen aus Berlin kommen in den nächsten Wochen in den Wahlkreis. Vorzeitig werden großflächige und teure Kampagnen gefahren, die aufgrund einer Sonderbehandlung zustande gekommen sind. Erst nach Öffentlichwerden räumt u.a. der Seiffener Bürgermeister Thomas Wittig, ebenfalls CDU, gegenüber der Freien Presse ein: „Das war ein Fehler […].“1

„Die Angst ist förmlich spürbar“, so MdB Jörn Wunderlich. Weiter erklärt er sich das Vorgehen so: „Wer die letzten Jahre die Bürger zum Narren gehalten hat, muss jetzt im Wahlkampf umso mehr Augenwischerei betreiben, damit das Nichtstun in den Hintergrund tritt.“

So verwundert es auch nicht, dass Marco Wanderwitz kritischen Themen vor der Wahl lieber aus dem Weg geht, und nicht für einen thematischen Schlagabtausch vor Ort zur Verfügung steht!

Wir als Die Linke/linksjugend [’solid] in den Wahlkreisen sehen uns in unserer Strategie bekräftigt, einen starken Wahlkampf für unsere Direktkandidaten zu fahren und werden in den kommenden Wochen an vielen Orten mit Wahlkampfständen Präsenz zeigen.

Für eine transparente und bürgernahe Politik.