Schlagwort-Archive: DIE LINKE

Kreisparteitag

Heute fand in der Sachsenlandhalle in Glauchau der 11. Parteitag der Linken im Landkreis Zwickau statt.

Der wohl wichtigste Tagesordnungspunkt war die Wahl des neuen Kreisvorsitzenden, die mit sehr guten 89,5% auf Heiko Döhler aus Werdau fiel; und seiner Stellvertreterin. Hier wurde Marina Salzwedel aus Glauchau mit tollen 91,1% gewählt.

Wir haben Anträge zur Sammlungsbewegung #aufstehen behandelt und es wurde zum ersten Mal(!) ein Frauenplenum durchgeführt.

Außerdem: die Delegationen für Landesparteitage und Vertreterinnenversammlungen in Bund und Land sind durch unser fleißiges Stellen von Kandidat_innen so jung wie noch nie!

Vielen Dank an alle die sich zur Wahl gestellt haben!

Rückblick zum Bundesparteitag in Leipzig

Eine ereignisreiche 1. Tagung des 6. Bundesparteitages unserer Partei DIE LiNKE. Hat nach drei Tagen ihr Ende gefunden. Eine sehr junge Delegation,wovon ein Delegierter leider aus persönlichen Gründen ausfallen musste , fand den Weg nach Leipzig. Für zwei von uns war es eine Premiere und so startete man voller Tatendrang in den ersten Sitzungstag. Zahlreiche Reden und Debatten zeigten, dass wir eine pluralistische Partei in Bewegung sind.

Die spannendste Wahl fand am Samstag zum Bundesgeschäftsführer statt. Mit Frank Tempel (welchen wir unterstützten) und Jörg Schindler (welcher laut verschiedenen Medien von den Parteivorsitzenden favorisiert wurde). Denkbar knapp setzte sich Jörg Schindler durch. Frank Tempel wurde später als weiteres Mitglied in den Parteivorstand gewählt. Bei der Wahl zeigte der neue Bundesgeschäftsführer Jörg Schindler Größe und unterstützte seinen vorherigen Gegenkandidaten mit einer Fürrede. Ein von der Presse herbeigeredeter „Machtkampf“ um den genannten Posten konnte so nicht wahr genommen werden. Beide bekräftigten konstruktive Gespräche untereinander und zollten sich gegenseitigen Respekt. Genau so soll es sein – denn eine Wahl ist eine Wahl,ist eine Wahl und was bleibt von einer demokratischen Handlung ohne Gegenkandidatur? Lediglich stumpfes abnicken von vorgaben. Wir sind glücklich, diese Art von Partei nie erlebt und letztendlich überwunden zu haben.

Nebenbei bemerkt stellt unsere Haltung für Frank Tempel keine Position „gegen“ die Parteivorsitzenden dar – leider wird auf verschiedenen Ebenen der Partei eine Meinung zu Personen oder Sachverhalten viel zu oft einer „Strömung“ oder dritten Personen zugeordnet. Dieses regelmäßige Schauspiel ist uns viel zu bieder als dass wir es (bewusst) mitspielen. Entscheidungen sind und waren für uns stets an der Sache und nicht an Netzwerken orientiert.

Am Sonntag folgte die Rede von Sarah Wagenknecht. Hierzu wurde schon zu viel gesagt, wir belassen es bei einigen Anmerkungen . Fest zu halten bleibt, dass Fehler von beiden Seiten gemacht wurden, doch irgendwann muss auch mal gut sein. Der geschlossene Burgfrieden ist ein lang überfälliger Schritt. Es ist nicht nachvollziehbar , dass Sarah erneut Attacken fährt, nachdem Katja am Samstag weitestgehend die Hand reichte. Jedoch ist der „ Angriff“ auf Oskar Lafontaine in aller Klarheit zu kritisieren.

Dubios ist auch, wenn ausgerechnet nach der Rede von Sarah darauf aufmerksam gemacht wird, dass per Geschäftsordnung drei Fragen gestellt werden dürfen – und dies auch getan wird, was letztendlich zur erlebten Sprengung des Parteitages führte. Warum man am Samstag zwei Anträge zu unserer Position in der Frage von Migration und Flucht an den Parteivorstand überweist, um dann am Sonntag eine Debatte unter den Delegierten zu eben diesem Thema zu erwirken bleibt uns schleierhaft. Die Presse hat geschrien und wir haben gehört, könnte man abschließend zusammen fassen. Weder brauchen wir den (kalkulierten) Eklat,Machtkämpfe oder die Sorge dem Spektrum X zugeordnet zu werden wenn man sich mit Person Y unterhält, noch brauchen wir Personenkult. Nur Einigkeit macht stark.

Wir Delegierten freuen uns auf die 2.Tagung des 6. Bundesparteitages im Jahr 2019 und sind gespannt wo wir dann stehen. Auf geht’s in den Wahlkampf, auf geht’s in das Wahljahr 2019.

Die Delegierten des Landkreises Zwickau: Marlies Schneider, Alexander Weiß, Anna Gina Hahn und Michael Berger

photo_2018-06-13_23-18-51

Rainbowflash in Zwickau 2018

Noch immer ist es Alltag in der Welt, aber auch hier in Deutschland, dass Menschen aufgrund ihrer Liebe zu einer gleichgeschlechtlichen Person oder Menschen welche sich nicht in einer Geschlechterrolle zuordnen möchten ausgegrenzt werden. Immer wieder werden Queere Menschen Zielscheibe von Gewalt und Mobbing. Gerade Jugendliche werde in der schwersten Phase ihres Lebens, dem Outing, in der Schule gemobbt. Dabei sind zwischen 5-10% der Schülerinnen und Schüler homosexuell. Hinzu kommt ein ungewisser Anteil von Bisexuellen Schülern. Bei einer Studie in Nordrhein-Westfalen wurde ermittelt das gut 70% ihr Coming-Out im Alter von 15 bis 21 haben. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2002 ergab, dass rund 71 % der Jungen und 51% der Mädchen eine negative Haltung gegenüber Homosexuellen besitzen. Dies ändert sich kaum mit dem erwachsen werden. Eine Umfrage der Antidiskriminirungsstelle des Bundes aus dem Jahr 2008 ergab folgende Standpunkte:
61% der Befragten bejahten folgende Aussage: „Mit dem Thema Homosexualität möchte ich möglichst wenig in Berührung kommen“
46% der Befragten gaben an: „Wenn zwei Homosexuelle sich in aller Öffentlichkeit küssen, fühle ich mich provoziert“
Gerade diese Ergebnisse sind besorgniserregend! Wir müssen dafür sorgen das Schüler bereits in der Schule fachgerecht aufgeklärt werden. Daher streiten wir als Linksjugend [´solid] Zwickau jederzeit für eine aufgeklärte, offene und antidiskriminierende Gesellschaft.

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme! Ihr habt gezeigt das auch Zwickau bunt ist!

Wenige Tage bis zum Rainbowflash 2018 in Zwickau

In wenigen Tagen ist es so weit. Am Donnerstag versammeln wir uns von 17 bis 20 Uhr in Zwickau (Innere Plauensche Straße Ecke Dr.-Friedrich-Ring) um den IDAHOT/IDAHIT (also dem Internationalen Tag gegen homophobie, transphobie und biphobie) zu gedenken. Nun nimmt auch Zwickau das zweite mal am 7. sachsenweiten Rainbowflash, mit Unterstützung des LSVD (Dem Lesben und Schwulenverband Deutschlands), der Linksjugend [´solid] Zwickau und der Partei DIE LINKE Kreisverband Zwickau teil.

Von Novosibirsk bis New York, von Paris bis Wladiwostok, von Peking bis Kapstadt und eben auch in ganzen Sachsen wollen wir gemeinsam am IDAHOT/IDAHIT für gleiche Rechte, gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegenseitigen Respekt streiten und jeder Ideologie der Ungleichwertigkeit entgegentreten. Selbstbestimmt, offen und diskriminierungsfrei – eine demokratische Gesellschaft muss es allen Menschen ermöglichen, jederzeit und an jedem Ort ohne Angst verschieden sein zu können.

Wir widersprechen laut den Tätern von Orlando, von Tschetschenien und all den anderen Orten, an denen Lesben, Schwule, trans* und intergeschlechtliche Menschen (LSBTI*) wegen ihrer Art zu lieben, zu leben oder wegen ihrer GeschIechtsidentität Diskriminierung, Gewalt und Tod erfahren müssen. LSBTI* Rechte sind Menschenrechte!

Deshalb möchten wir sie alle bitten an unserem Flashmob um 19 Uhr teilzunehmen, denn genau zu dieser Zeit lassen wir gemeinsam viele bunte Luftballons steigen – sachsenweit, weltweit. Lasst uns streiten für eine Welt in der wir solidarischer und miteinander leben.

Also lasst euch blicken. Wir sorgen für Zuckerwatte, Popcorn und Infos.

Girls Day

Warum es so wichtig ist, beim Girls Day mitzumachen bzw. ihn zu fördern?Leider haben wir auch noch im Jahr 2018 viele Berufe beziehungsweise sogar ganze Berufsfelder die von einem Geschlecht dominiert werden und damit auch immer wieder für Stereotype herhalten müssen.Viele Pflege und Care-Berufe werden von Frauen übernommen, weil Männer nicht emphatisch und fürsorglich sind. Ein Großteil der Technik- und IT-Berufe wird von Männern belegt, weil Frauen kein technisches Verständnis haben und nicht mit Werkzeug umgehen können. So übertrieben es klingt, so sehr wird sich immer wieder dieser Klischees bedient. Oft wird Mädchen und Jungen schon im Kindes- und Schulalter beigebracht, dass man nur dazugehört, wenn man sich verhält wie für sein Geschlecht vorgesehen. Der Girls- und der Boys Day sind dazu da, um dieses starre Bild zu durchbrechen. Auch wenn man oft hört, dass wir doch in einer gleichberechtigten Gesellschaft leben, und jeder unabhängig vom Geschlecht seinen Wunsch-Beruf erlernen kann, ist es für viele dennoch schwer, den Zugang zu männer- bzw. frauendominierten Berufen zu finden. Die beiden Aktionstage sollen das vereinfachen. SchülerInnen können sich einfach anmelden und einen Tag in einen Beruf schnuppern, der sie interessiert. Unter www.girls-day.de bekommt man alle Infos zur Teilnahme und erfährt auch was man sonst alles beachten sollte.

Denn wir sind der Meinung, dass jeder Mensch seine Interessen frei und ohne Vorbehalte entfalten sollte, egal welchem Geschlecht angehörig. Deswegen laden wir als Die Linke Kreis Zwickau am 26. April 2018 gleich an zwei Stellen ein.

Hohenstein-Ernsthal

Zwickau


Euere Themen sind unser Programm!

Die Themen die euch interessieren sind bei uns Programm. Aber warum ist das so? Wir sind junge aufgeschlossene Mitglieder, die die Politik mitbestimmen möchten! Bei uns ist jede Stimme gleich gewichtet! Du möchtest auch Verantwortung für die Zukunft übernehmen? Du möchtest nicht zusehen wie überwiegend alte Politiker dein Leben bestimmen? Dann werde auch du ein Teil von uns!

Gedenken der Opfer des Nationalsozialismuses

Auch wir waren vertreten und legten ein Blumengebinde nieder. Der schlimme Zustand des Mahnmals im Schillerpark war erschreckend. Wir hoffen, dass hier zeitnah Initiativen der Stadt bzw. Stadträte ergriffen werden. Neben unserer Fraktion der Glauchauer Linken setzen wir viel Hoffnung in CDU-Stadtrat Ulrich Schleife , welcher bei diesen Themen immer den Finger in die Wunde legt und auch schon bei den gestohlenen Glauchauer Gedenksteinen vor einigen Jahren, bewiesen hat dass ihm diese Thematik sehr am Herzen liegt. Wir stehen für Kooperationen bereit.

Emotionale Gedenkansprache unseres Oberbürgermeister,  Dr. Peter Dresler, gedachte in bewegenden Worten der Millionen Opfer des Nationalsozialismus und mahnte, stets aktiv gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und jede andere Form von Rechtsextremismus einzutreten.
Es war traurig anzusehen, wie unser Mahnmal wieder geschändet worden war. Aber es war auch sehr gut, zu sehen, dass erstmals recht viele junge Glauchauer an der Veranstaltung teilnahmen.
– DIE LINKE. Glauchau

DIE LINKE auf dem Vormarsch

11.08.2017
Pressemitteilung der linksjugend [’solid] Zwickau, Die Linke Rochlitz-Geringswalde und Die Linke Limbach-Oberfrohna

Die Linke im WK 163 und 164 auf dem Vormarsch
CDU bangt um Direktmandate!

Die Kosten und Mühen, die die CDU in den letzten Tagen investiert, zeigen die Angst vor Verlusten der Direktmandate in den Wahlkreisen 163, 164. Mit MdB Jörn Wunderlich und MdL Klaus Tischendorf hat die Linke zwei starke Bewerber ins Rennen geschickt, die gute Chancen auf die Direktmandate haben.

Michael Berger, Jugendpolitischer Sprecher der Linksjugend Zwickau erklärt: „Wir haben uns die Erringung der Erstmandate als Ziel gesetzt und sind guten Mutes diese auch zu erhalten.“ „Anders lässt sich der Aufwand, den die CDU betreibt, nicht erklären“, ergänzte Robert Sobolewski Vorsitzender Die Linke Rochlitz-Geringswalde.

Fast alle Politgrößen aus Berlin kommen in den nächsten Wochen in den Wahlkreis. Vorzeitig werden großflächige und teure Kampagnen gefahren, die aufgrund einer Sonderbehandlung zustande gekommen sind. Erst nach Öffentlichwerden räumt u.a. der Seiffener Bürgermeister Thomas Wittig, ebenfalls CDU, gegenüber der Freien Presse ein: „Das war ein Fehler […].“1

„Die Angst ist förmlich spürbar“, so MdB Jörn Wunderlich. Weiter erklärt er sich das Vorgehen so: „Wer die letzten Jahre die Bürger zum Narren gehalten hat, muss jetzt im Wahlkampf umso mehr Augenwischerei betreiben, damit das Nichtstun in den Hintergrund tritt.“

So verwundert es auch nicht, dass Marco Wanderwitz kritischen Themen vor der Wahl lieber aus dem Weg geht, und nicht für einen thematischen Schlagabtausch vor Ort zur Verfügung steht!

Wir als Die Linke/linksjugend [’solid] in den Wahlkreisen sehen uns in unserer Strategie bekräftigt, einen starken Wahlkampf für unsere Direktkandidaten zu fahren und werden in den kommenden Wochen an vielen Orten mit Wahlkampfständen Präsenz zeigen.

Für eine transparente und bürgernahe Politik.

Christopher Street Day und Wahlkampfauftackt

„Der Tag hatte es einfach verdient, ein Erfolg zu werden: Christopher Street Day und Wahlkampfauftakt der linksjugend [`solid] Sachsen in Leipzig. Bei unerwartet bestem Sommerwetter war der wunderschöne Leipziger Markt Treffpunkt für Homo- und Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle, Drags und… und… und die linksjugend [`solid] Sachsen und Die LINKE. Auch Vertreter anderer demokratischer Parteien und viele, viele neugierige Zugereiste und Leipziger waren am Start. Schließlich setzte sich ein friedlicher und bestgelaunter Demonstrationszug durch die Leipziger Innenstadt in Gang. Tausende begleiteten die verschiedenen Wagen. Auch den der linksjugend und der LINKEN, fette Beats und toller Sound zogen die überwiegend jüngeren Menschen in ihren Bann.

Ab und an legte der Demonstrationszug kurze Verschnaufpausen ein so zum Beispiel auf dem Augustusplatz, wo er von hunderten Einheimischen und Touristen bestaunt und sympathisch empfangen wurde. Wieder auf dem Markt angekommen, gab es bis in die Abendstunden eine bunte, friedliche, tolerante und weltoffene Party mit Musik, vielen Infoständen und geilen Gesprächen.

Ein ganz großes Dankeschön an alle Organisatoren vor allem den vielen engagierten Helfern der linksjugend und der LINKEN. Ein echt erfolgreicher Einstieg in den vor uns liegenden Wahlkampf und ein rundum gelungener CSD in Leipzig der seinem Motto mehr als gerecht wurde: STOP HATE.“