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Realitätswahnsinn der CDU

„Niemand müsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafel nicht gäbe.“

Genau diesen Satz gab der künftige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor Kurzem von sich. Jeder Mitarbeiter des Sozialamtes kann diesen Satz nur widersprechen! Gerade wenn einige Personen durch ihre geringe monatliche Sozialhilfe am Monatsende kein Geld für Nahrung und Getränke haben, ist die Tafel der einzige Anlaufspunkt. Denn auch wenn die CDU es nicht wahr haben möchte, ist unser derzeitiges Sozialsystem ohne ehrenamtliche Helfer und gemeinnützige Organisationen nicht tragfähig. Es ist einfach aus einer gut bezahlten politischen Tätigkeit das Ehrenamt so zu verunglimpfen. Im derzeitigen System sind die Tafeln absolut notwendig. Wir als linksjugend bzw. LINKE kämpfen und streiten für eine Gesellschaft, in der die Tafel überflüssig ist und staatliche Aufgaben wieder wirklich staatlich wahrgenommen werden und nicht im Ehrenamt neben einem stressigen Alltag gestemmt werden. Wenn – wie Herr Spahn sagt – Hartz 4 die Antwort der Solidargemeinschaft sei, dann stellt diese offensichtlich die falschen Fragen.

(Beitragsbild: Linksjugend Westsachsen)

DIE LINKE auf dem Vormarsch

11.08.2017
Pressemitteilung der linksjugend [’solid] Zwickau, Die Linke Rochlitz-Geringswalde und Die Linke Limbach-Oberfrohna

Die Linke im WK 163 und 164 auf dem Vormarsch
CDU bangt um Direktmandate!

Die Kosten und Mühen, die die CDU in den letzten Tagen investiert, zeigen die Angst vor Verlusten der Direktmandate in den Wahlkreisen 163, 164. Mit MdB Jörn Wunderlich und MdL Klaus Tischendorf hat die Linke zwei starke Bewerber ins Rennen geschickt, die gute Chancen auf die Direktmandate haben.

Michael Berger, Jugendpolitischer Sprecher der Linksjugend Zwickau erklärt: „Wir haben uns die Erringung der Erstmandate als Ziel gesetzt und sind guten Mutes diese auch zu erhalten.“ „Anders lässt sich der Aufwand, den die CDU betreibt, nicht erklären“, ergänzte Robert Sobolewski Vorsitzender Die Linke Rochlitz-Geringswalde.

Fast alle Politgrößen aus Berlin kommen in den nächsten Wochen in den Wahlkreis. Vorzeitig werden großflächige und teure Kampagnen gefahren, die aufgrund einer Sonderbehandlung zustande gekommen sind. Erst nach Öffentlichwerden räumt u.a. der Seiffener Bürgermeister Thomas Wittig, ebenfalls CDU, gegenüber der Freien Presse ein: „Das war ein Fehler […].“1

„Die Angst ist förmlich spürbar“, so MdB Jörn Wunderlich. Weiter erklärt er sich das Vorgehen so: „Wer die letzten Jahre die Bürger zum Narren gehalten hat, muss jetzt im Wahlkampf umso mehr Augenwischerei betreiben, damit das Nichtstun in den Hintergrund tritt.“

So verwundert es auch nicht, dass Marco Wanderwitz kritischen Themen vor der Wahl lieber aus dem Weg geht, und nicht für einen thematischen Schlagabtausch vor Ort zur Verfügung steht!

Wir als Die Linke/linksjugend [’solid] in den Wahlkreisen sehen uns in unserer Strategie bekräftigt, einen starken Wahlkampf für unsere Direktkandidaten zu fahren und werden in den kommenden Wochen an vielen Orten mit Wahlkampfständen Präsenz zeigen.

Für eine transparente und bürgernahe Politik.