Frauentag 2019

Im Sinne von Clara Zetkin, die bereits 1910 in Kopenhagen einen internationalen Frauenkampftag forderte, weisen auch wir heute auf die immer noch bestehenden Ungerechtigkeiten in der Gleichberechtigung der Frauen* hin. Auch im Jahr 2019 werden Frauen* immer noch durchschnittlich 21% schlechter bezahlt als Männer, obwohl sie die gleiche Arbeit leisten. Doch nicht nur dort kann man den Stand der Gleichstellung in Deutschland erkennen. Frauen* leisten einen Großteil der Care-Arbeit, sind öfter Opfer häuslicher und sexueller Gewalt und sind häufiger von Altersarmut betroffen. Obwohl anteilig mehr Frauen* ein Abitur besitzen und studieren, sind Führungspositionen nur zu 29% in weiblicher Hand. Die Wiedereinstiegschancen nach dem Mutterschutz und der Elternzeit sind für Männer deutlich besser, als für Frauen. Trotz der steigenden Zahlen von Männern, die Elternzeit in Anspruch nehmen, ist in den wenigstens Branchen eine Vereinbarkeit von Familie und Beruf gegeben.

  • Wir fordern, wie in Berlin, die Einführung eines gesetzlichen Feiertages in Sachsen für den Frauenkampftag!
  • Wir fordern weitreichendere Gesetze zur besseren Vereinbarung von Familie und Beruf!
  • Wir fordern gleiche Löhne für gleiche Arbeit!
  • Care-Arbeit und sonstige unbezahlte Arbeit sollen bei der Berechnung der Rente stärkere Beachtung finden!

Wir zeigen Sexismus die rote Karte! Wenn du mit uns für mehr Geschlechtergerechtigkeit kämpfen möchtest, schließ dich uns an!

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