Rundfunkanstalt „Bundesregierung“

Die Bundesregierung baut sich derzeit im Internet ihre eigene Rundfunkanstalt. Aber was ist daran schlimm? Es gibt gute Gründe warum, dies eigentlich gesetzlich unterbunden ist. Den dies würde einer Regierung Spielraum bei der Berichterstattung geben. Den sie wäre weder journalistisch noch parteiunabhängig. Es grenzt fast an „Propaganda“, wenn dauerhafte Werbung mit fachdienlichen Informationen zur Regierung verwechselt werden. Es darf nicht dazu kommen, dass die Bundesregierung ihr Amt und ihre Stellung für parteispezifische Werbung missbraucht. Daher stehen wir als Linksjugend [’solid] Zwickau für eine parteiunabhängige Berichterstattung.

Bildungsfahrt nach Oswiecim (Auschwitz)

Vogelgezwitscher,Sonnenschein und bedrückende Vergangenheit. Unsere Glauchauer Stadträtin ,Julia Stein, und der jugendpolitische Sprecher ,Michael Berger, senden nachdenkliche Grüße aus Oswiecim (Auschwitz), wo sie
zu einer Bildungsfahrt des Bon Courage e.V. weilen. Nachdem gestern der geführte Besuch durch das Stammlager
„Auschwitz I“ und die Ausstellung mit Bildern von Marian Kolodziej (einem der ersten Auschwitz-Gefangenen) anstand, ging es heute Morgen in das um ein vielfach größere Lager „Auschwitz II-Birkenau“.
Am Samstag gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Gedenken. Am Nachmittag finden Workshops statt. Hierbei haben unsere zwei Vertreter die Wahl zwischen den Themen „Judenverfolgung in der Menschheitsgeschichte“ oder „Gegenwärtige Erinnerungskultur in Polen“.
Zum Ostersonntag besuchen Julia und Micha mit ihrer Reisegruppe u.a. die Synagoge in Oswiecim und reisen weiter nach Krakau, wo ebenfalls ein Stadtspaziergang ansteht.
Bevor es am frühen Montag-Abend zurück Richtung Leipzig geht , besucht man die Oskar Schindler Fabrik.
Die gefassten Gedanken zum gesehenen werden sicher noch lang Nachwirken und ihren Platz zum verarbeiten finden.

Vernetzungstreffen „Kreatives Sachsen“

Unser Jupo Michael Berger und unsere Schatzmeisterin Marlies Schneider waren heute stellvertretend auf dem Vernetzungstreffen von „Kreatives Sachsen“. Wir haben interessante Kontakte geknüpft und viele Ansätze mitgenommen. Super Veranstaltung und super Organisation finden wir und empfehlen einen Like dazulassen 👌🏼

Zum Veranstalter

Komm in die Pflege! – Pflegenotstand

9.500.000 Überstunden!

Genau diese Zahl ist so erschreckend, wie auch real! Der Pflegenotstand ist zum Alltag geworden. Unwürdige Arbeitsverhältnisse, dauerhaft unbezahlte Überstunden, Arbeit, welche nicht nur seelische, sondern auch körperliche Schäden mit sich bringt. Dazu noch die geringe Anerkennung in der Gesellschaft – all dies sind nicht wirklich gute Argumente, um sich als junger Mensch für eine Ausbildung in diesen Berufen zu entscheiden. Das Pflegepersonal ist überlastet, unterbezahlt und wird nicht wertgeschätzt. Und das obwohl das Thema jeden angeht. Das muss sich unserer Meinung nach unbedingt ändern!
#pflegegehtallean

Pfingstcamp

Ihr habt Lust einfach mal mit einem Abgeordneten ein Bier zu trinken oder euch deutschlandweit zu vernetzen? Ihr seit antifaschistisch, feministisch, antirassistisch und co? Dann sucht Ihr genau uns. Wir als Linksjugend brauchen genau euch! Personen die nicht nur handeln sondern auch gestalten wollen. Personen die die Gesellschaft zum positiven prägen wollen. Ihr wollt einfach mal 3 Tage aus eurem Alltag entfliehen? Dann ist das Pfingstcamp in Doksy genau das Richtige für euch! Hier könnt ihr sein was ihr wollt! Also werdet auch Teil unserer Community!

Datenschutz geht alle an!

“Datenschutz geht alle an!“

Aber warum eigentlich? Es geht darum, dass man selbstbestimmt über sein Leben entscheiden kann. Dazu gehört aber auch selbst zu entscheiden welche Daten ich preisgebe und welche nicht. Dies ist heutzutage aber fast unmöglich. Kameras, welche eigentlich zum Schutz an Bahnhöfen und öffentlichen Plätzen installiert sind, zeichnen rund um die Uhr auf. Doch was passiert mit diesen Daten? Genau diese Frage bleibt meist unbeantwortet. Auch ob wirtschaftliche Unternehmen diese sensiblen Daten für Marktforschungszwecken nutzen ist möglich. Daher sagen wir, dass man den Datenschutz stärken muss!

 

Alfonsina Strada

Alfonsina Strada wurde am 16.03.1891 in Italien geboren.

„Es war einmal ein Mädchen, das konnte so schnell fahren, dass es kaum zu sehen war. „Nicht so schnell, Alfonsina!“, riefen ihre Eltern ihr hinterher. Zu spät – sie war längst vorbei.

Als sie heiratete, hoffte die Familie, sie werde endlich die verrückte Idee aufgeben, Radsportlerin zu werden. Doch es kam anders: Zur Hochzeit schenkte der Bräutigam ihr ein nagelneues Rennrad. Das paar zog nach Mailand, wo Alfonsina professionell zu trainieren begann.

So schnell und so stark wurde sie, dass sie wenige Jahre später am Giro d‘Italia teilnahm, einem der härtesten Radrennen der Welt. Nie zuvor hatte eine Frau das gewagt. „Das schafft sie nie“, sagten die Leute. Doch Alfonsina war nicht zu stoppen.

Das Rennen war lang und anstrengend, mit einundzwanzig Tagesetappen, die über einige der steilsten Bergstrecken Europas führten. Von den neunzig Rennfahrern am Start kamen nur dreißig ins Ziel, darunter auch Alfonsina.

Doch schon im nächsten Jahr wurde sie von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Giro d‘Italia sei eine reine Männerveranstaltung, beschlossen die Funktionäre. Aber auch das konnte Alfonsina nicht aufhalten.

Sie fuhr immer weiter Rennrad und stellte einen Geschwindigkeitsrekord auf, der erst nach siebzehn Jahren eingestellt wurde, und das, obwohl ihr Rad über 20 Kilo wog und nur einen einzigen Gang hatte.

Alfonsina wäre glücklich, wenn sie wüsste, wie viel sich seit damals geändert hat. Das Radrennen der Frauen ist heute ausgesprochen beliebt und sogar olympische Disziplin.“

Aus dem Buch „100 außergewöhnliche Frauen“ von Elena Favilli und Francesca Cavallo erschienen im Hanser Verlag am 25.09.2017

Urteil: Sparkassenkundinnen

“ Der Kunde ist König, aber wehe die Kundin will Königin sein.“

Es klingt so unsinnig, wie es ist. Formulare können nicht geschlechtsspezifisch sein, da dies ja ein zu großer aufwand ist aus Kunde, Kundin zu machen. Das Internet gibt die Stimmungslage zu dem Gerichtsurteil wieder.

Aber keine Angst bei uns kannst du übrigens auch Königin werden: unsere Listen werden nämlich alle quotiert gewählt.

 

Wie steht es um unsere politische Kultur?

Wir stehen also vor Merkel 4.0 und vier Jahre „weiter so“, Europa erlebt immer wieder neue Beben nach rechts, Menschen strömen aus den verschiedensten Ländern in die first world um vor Krieg und Hunger zu flüchten, von den humanitären Katastrophen der Welt ganz zu schweigen.
Wie es aktuell um unsere Demokratie steht, was sie gefährdet und was sie braucht um wieder zu neuem Leben zu erwachen, das klären wir am 20. März in Lichtentanne. Dort wird Frank Richter (ehemaliger Leiter der Landeszentrale für politische Bildung) mit euch und uns über diese Themen reden und natürlich alle Fragen diskutieren.
Start ist um 18.00 Uhr im Kulturzentrum St. Barbara, Hauptstraße 30, 08115 Lichtentanne.
Kommt zahlreich und bringt alle eure Fragen mit!

Realitätswahnsinn der CDU

„Niemand müsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafel nicht gäbe.“

Genau diesen Satz gab der künftige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn vor Kurzem von sich. Jeder Mitarbeiter des Sozialamtes kann diesen Satz nur widersprechen! Gerade wenn einige Personen durch ihre geringe monatliche Sozialhilfe am Monatsende kein Geld für Nahrung und Getränke haben, ist die Tafel der einzige Anlaufspunkt. Denn auch wenn die CDU es nicht wahr haben möchte, ist unser derzeitiges Sozialsystem ohne ehrenamtliche Helfer und gemeinnützige Organisationen nicht tragfähig. Es ist einfach aus einer gut bezahlten politischen Tätigkeit das Ehrenamt so zu verunglimpfen. Im derzeitigen System sind die Tafeln absolut notwendig. Wir als linksjugend bzw. LINKE kämpfen und streiten für eine Gesellschaft, in der die Tafel überflüssig ist und staatliche Aufgaben wieder wirklich staatlich wahrgenommen werden und nicht im Ehrenamt neben einem stressigen Alltag gestemmt werden. Wenn – wie Herr Spahn sagt – Hartz 4 die Antwort der Solidargemeinschaft sei, dann stellt diese offensichtlich die falschen Fragen.

(Beitragsbild: Linksjugend Westsachsen)

Alek Wek

“Schönheit, die von Innen kommt, kann man nicht übersehen.”

Alek Wek, geboren am 16. April 1977 im vom Bürgerkrieg geplagten Südsudan, ist ein international bekanntes Model. 1983 floh sie mit ihren Eltern über Khartum nach Großbritannien.

Bekannt geworden durch das Musikvideo zu “Goldeneye” von Tina Turner war Alek Wek 1997 das erste afrikanische Model auf dem Titelblatt der Frauenzeitschrift ELLE. Sie sitzt außerdem im Gremium des US-Komitees für Flüchtlinge.

1/2 Lohntüte

Heute ist Frauentag! An genau diesem Tag wollen wir daran erinnern, dass Frauen noch immer durchschnittlich 21% weniger verdienen als Männer. Dies ist eine Ungerechtigkeit die sich durch das ganze Leben zieht. Es geht hierbei nicht nur um den Lohn sondern auch um die spätere Rente. Frauen leisten einen großen Teil in unserer Gesellschaft und verdienen daher eine gleiche Vergütung wie Männer. Daher waren heute einige Mitglieder der Linksjugend Zwickau in Glauchau die sogenannte „Halbe Lohntüte“ verteilen. Das Ziel ist es junge Frauen diese Ungerechtigkeit aufzuzeigen.

Ada Lovelace

Ada Lovelace 10. Dezember 1815 – 27. November 1852

Ada Lovelace war eine britische Mathematikerin die als erste Programmiererin in die Geschichte einging. Allerdings war sie nicht nur die erste Frau die sich mit Computerbefehlen auseinandersetzte, sondern allgemein der erste Mensch, der Programme für Maschinen schrieb. Fast 100 Jahre vor den ersten Pionieren der Computer- und Maschinensprachen, war diese Frau ihrer Zeit weit voraus.
Nach ihr sind die Lovelace Medal und die Programmiersprache “Ada” benannt.

“Mein Gehirn ist mehr als sterblich. Das wird die Zukunft zeigen.”

Was glauben Sie? – Das Gleichstellungs-Quiz

Hier gehts zur Auflösung!